Start des LWF-Planspiels „MedTech Start-up“

Innovative Medizinprodukte entwickeln und als agiles Start-up zur Marktreife bringen – darin können sich Studierende der Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Universität Siegen im Rahmen des Medizintechnik-Planspiels „MedTech Start-up“ in diesem Semester ausprobieren. Geleitet wird die Lehrveranstaltung von Prof. Dr. Rainer Brück, Dr. Olaf Gaus und Dr. Thomas Neumann.

Am 1. Juni fand die Kick-off-Veranstaltung zum Start der Praxisphase in den Räumlichkeiten der DMGD in der Weidenauer Straße 167 statt. Vorab sollten sich die Studierenden eigenständig in Teams zusammenfinden. Herausgebildet haben sich insgesamt fünf Gruppen, die bereits alle ihre Arbeit aufgenommen haben und an ersten Produktideen feilen. Die Teams stellten vor, wie sie die interne Zusammenarbeit organisieren möchten und welche Ressorts sie gebildet haben, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen. Prof. Dr. Rainer Brück zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem Engagement der Gruppen: „Es war eine lange Veranstaltung heute, aber ich versichere: Für uns als Aufsichtsrat war keine Sekunde davon langweilig. Sie haben die Erwartungen übertroffen.“

In Vorbereitung auf die Praxisphase wurden die Studierenden mit theoretischen Grundlagen versorgt, die sie für die Ausarbeitung ihrer Produktideen und die Organisation als Unternehmen benötigen. Am 3. Mai erklärte Dr. Olaf Gaus, Leiter der DMGD, worauf bei der Erstellung eines Businessplans zu achten ist und gab den Studierenden erste Impulse zu den Aspekten Marktanalyse, Finanzplanung und Entrepreneurship. Am 10. Mai vermittelte Dr. Thomas Neumann grundlegende Inhalte zur Organisationsentwicklung und zum Projektmanagement, die für die Bildung der Teams und Verteilung von Zuständigkeiten von Belang sind. Was Innovationen – besonders im medizinischen Kontext – ausmacht und welche Methoden sich eignen, um den Ideenfindungsprozess aktiv zu gestalten, erläuterte Prof. Dr. Rainer Brück in seinem Vortrag zur Innovationstheorie am 17. Mai.

Bis zum 22. Juni haben die Gruppen nun Zeit, einen „kleinen“ Businessplan auszuarbeiten und sich Feedback aus den Reihen der Mitstreiter*innen sowie dem Aufsichtsrat, bestehend aus den drei genannten Dozenten, einzuholen. In der Abschlussveranstaltung Mitte Juli sollen dann die vollständigen Businesspläne einschließlich Finanzierungskonzept vor einer Jury präsentiert werden.

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